Nach einer kurzen Sommerurlaubspause führte mich meine erste Wandertour von Payerbach-Reichenau nach Gloggnitz. Teile des Weges kannte ich bereits von anderen Touren, allerdings waren auch neue Abschnitte dabei. Um 9:04 Uhr geht es mit dem CJX 9 von Wien Meidling nach Payerbach-Reichenau, wo wir mit etwa 7 Minuten Verspätung ankommen. Die Tour startet dann direkt vom Bahnhof weg. Vom Bahnhof geht’s nach Schneedörfl und dann hinauf zur Waldburgangerhütte. Von der Hütte geht’s weiter über die Tobelwiese nach Prigglitz und schließlich über den Silberberg zum Bahnhof Gloggnitz, den ich nach nicht ganz 5,5 Stunden Wanderung erreiche. Vom Bahnhof Gloggnitz geht es dann für mich mit dem CJX 9 um 15:35 Uhr zurück nach Wr. Neustadt und von dort weiter mit dem Railjet zurück nach Wien (leider war es kein direkter CJX 9 nach Wien, da Bauarbeiten auf der Strecke stattgefunden haben). Insgesamt war es eine gemütliche Wanderung mit einem durchaus steilen Aufstieg und schön ruhigen Passagen, die zum Jausnen einladen.
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Start in Payerbach-Reichenau
Die Wanderung startet direkt beim Bahnhof Payerbach-Reichenau. Es geht unter der Bahn durch, nach links hinauf Richtung Knofeleben und dem Weg folgend durch Schneedörfl durch. Bei der Villa im Wald (nach etwa 25 Minuten Gehzeit) biege ich hinauf und folge der Markierung (Gelb) zur Waldburgangerhütte. Es geht steil in den Wald hinauf, dazwischen kurzzeitig entlang einer Forststraße und dann nochmal steiler bergauf, immer entlang der gelben Markierung. Nach knapp 1,5 Stunden Aufstieg komme ich auf der Schedwiese an, welche ich diagonal durchquere und auf der anderen Seite wieder am Weg mit der gelben Markierung lande. Von hier aus sind es noch etwa 15 Minuten zur Waldburgangerhütte.







Von der Waldburgangerhütte zur Gahnshauswiese
An der Waldburgangerhütte geht es hinten vorbei, nochmal für ein Stück etwas bergauf, bevor es schließlich bergab geht. Nach nicht ganz 2 km komme ich an eine Weggabelung und folge dem Weg nach rechts (nach Prigglitz). Es geht an der Tobelwiese vorbei immer bergab, und an einer weiteren Weggabelung mache ich einen Abstecher zur Gahnshauswiese, um eine Pause einzulegen (der Weg kann natürlich ausgelassen werden). Auf der Gahnshauswiese genieße ich meine Jause in der Sonne mit Blick auf die Rax.




Abstieg nach Gloggnitz
Von der Wiese geht es zurück zur Weggabelung. Und weiter bergab nach Prigglitz bzw. ins Dorf „Auf der Wiese“. Im Dorf angekommen geht es über die asphaltierte Straße weiter nach Gloggnitz. Kurz vor der Zwicklkapelle bei Silbersberg komme ich bei einem Hofladen vorbei (ein Kühlschrank, gefüllt mit Saft, Sirup, Aufstrichen, Marmeladen, Eiern und süßen Backwaren) und nehme Sirupe und einen Saft für zu Hause mit (nur Barzahlung möglich). Von hier geht es dann auf den Silberberg, wo ich eine neue Aussichts- und Informationswarte zum Semmering-Basistunnel finde. Es geht weiter auf dem Weg und über einige Serpentinen steil bergab in den Ort Gloggnitz. Auf der asphaltierten Straße angekommen, geht es weiter nach rechts und schließlich nach links zum Bahnhof.



Fazit
Obwohl ich einige Wegabschnitte bereits von anderen Touren kannte, war trotzdem einiges Neues dabei. Der Aufstieg war überraschend steil und immer wieder konnte man am Weg den Ausblick genießen. Außerdem gibt es einige schöne Wiesen und Pausenplätzchen zum Picknicken. Beim Abstieg nach Prigglitz konnte ich einige Heidelbeeren naschen und sammeln. Der Hofladen beim Silberberg ist mittlerweile ein Pflichtpunkt (und der Hauptgrund, warum ich diese Tour von Payerbach nach Gloggnitz und nicht umgekehrt gegangen bin). Mit einer Wegzeit von etwa 5,5-6 Stunden ist die Wanderung auch etwas für Langschläfer. Allgemein auf jeden Fall eine Tour, welche ich wieder machen werde.



