Von Losenheim führt diese unschwere Wanderung über den Faden(sattel) und die Dürre Leiten und den Fadengraben nach Puchberg meist auf roter Markierung – ein roter Faden sozusagen.
Ich liebe stets schon die Anreise mit der nur selten überfüllten Puchbergerbahn, da sitze ich rechts in Fahrtrichtung und genieße die Blicke auf Weinberge, Fischauer Vorberge, Hohe Wand und die Gegend um den Ascher.

Im Bhf. Puchberg warte ich auf den Bus 350 aus Neunkirchen – er kommt etwas verspätet. Kein Stress, ich studiere die Übersichtstafel.

Der Bus führt uns zur Talstation des Sessellifts. Der unterste Teil des Fadensteigs führt links steil bergauf, großteils auf der Piste und in der kalten Jahreszeit schwerer zu begehen.

Ich persönlich ziehe den gelb markierten Sesselliftweg durch den Wald vor. Zur Edelweisshütte des ÖAV (fast ganzjährig Do-So geöffnet) muss ich noch ein Stück links abzweigen, kehre aber auch gerne beim privaten Almreserlhaus ein.

Über die Putzwiese geht es sanft bergauf zur Dürren Leiten mit Ausblick zum Unterberg, zurück blicke ich zum Schneeberg.


Recht steil geht es hinab zum „Burgenländischen Mariazellerweg 06“, ein Abstecher zur Mamauwiese sollte drin sein.

Durch den „Fadengraben“ führt uns der Mariazeller Weg nach Unternberg, dort müssen wir ca. 500 Meter auf der Straße gehen, bevor wir wieder auf den bald unasphaltierten Weg nach Puchberg kommen.


Beim Sackgassen-Schild biegen wir rechts ab, am Bach entlang sind wir gleich am Bahnhof Puchberg gehen.
Die Wartezeit zur Abfahrt der Puchberger Bahn lässt sich sehr gut am Teich, im Gasthaus oder einem Kaffeehaus verkürzen.
