Vom Preuneggtal geht es über Wander- und Karenwege hinauf zu den eindrucksvollen Giglachseen — ein besonderes Highlight der Schladminger Tauern! Ebenfalls empfehlenswert ist eine Einkehr in der direkt am See gelegenen Ignaz-Mattis-Hütte. Der Abstieg zur nächsten Bushaltestelle fällt außerordentlich kurz aus. Wem diese Tour zu wenig herausfordernd ist, kann noch eine der Kalkspitzen (oder gleich beide!) dranhängen.
Wie bei jeder Öffi-Tour beginnt die Planung schon mit dem Raussuchen günstiger Öffi-Verbindungen für eine Überschreitung. Dass wir zu den Giglachseen wollen, ist für uns schnell klar. Für uns kristallisiert sich die Variante mit Start im Obertal und Ziel im Preuneggtal, genauer gesagt bei der Ursprungalm heraus. Wie sehr der Bergsport auf die Anreise per PKW zugeschnitten ist, zeigt schon alleine der Name unserer Ausstiegshaltestelle: Hopfriesen Parkplatz.

Aufstieg
Anfangs geht es durch den Wald — über Wurzelteppiche, weichen Waldboden, an tosenden Bächen vorbei. Besonders an heißen Tagen bleibt es hier noch angenehm kühl.



Bei der Lackneralm wird es dann etwas flacher und das Tal weiter. Hier kann man sich zwischen zwei Wegen entscheiden: der eine führt über den Landauersee, der andere ist etwas direkter. Wir entscheiden uns heute über den etwas direkteren.


Danach folgt ein steiler Karenweg. Bald darauf wird es dann aber so richtig schön! Bilder sagen hier mehr als tausend Worte:




Auf der Ignaz-Mattis-Hütte machen wir einen Einkehrschwung und genießen die Aussicht auf die Giglachseen und die umliegenden Berge der Schladminger Tauern.


Abstieg
Gut gestärkt brechen wir von der Hütte auf. Es geht gemütlich den See entlang zur nächsten Hütte, zur Giglachseehütte. Hungrig sind wir noch nicht, deswegen legen wir hier keinen zweiten Einkehrstopp ein. Stattdessen genießen wir nochmals die Aussicht auf den See.

Wer die Seen in voller Pracht von weiter oben sehen möchte, dem sei die Variante mit den Kalkspitzen ans Herz gelegt.

Die minimalistische Variante führt direkt zur Urprungalm, die man von der Giglachseehütte in ca. einer halben Stunde erreicht. Dort befindet sich auch schon die Bushaltestelle. Eher eine Seltenheit, dass der Bus bis auf die Alm hinauf fährt, nicht? Wir finden’s jedenfalls sehr praktisch, denn wo lässt sich’s entspannter warten als auf einer Alm?

Abreise
Erfreulicherweise sind wir bei Weitem nicht die einzigen, die den Bus hinunter nach Schladming nehmen, wie folgende Fotos eindrucksvoll zeigen,


Fazit zur Tour
Die hier beschriebene Giglachseen-Variante ist sehr empfehlenswert. Die weniger begangene Aufstiegsroute ist sehr ruhig und morgens schön schattig. In den Trubel kommt man erst ab der Ignaz-Mattis-Hütte. Durch die hoch gelegene Bushaltestelle bei der Ursprungalm fällt der Abstieg sehr kurz und daher knieschonend aus.
Tipps
Als Erweiterung bietet sich die Tour auf die Lungauer und/oder Steirische Kalkspitze an. Auch ein Abstieg Richtung Weißpriach (Lungau) ist eine Option.




[…] lädt jedoch dazu ein, gleich einen Tagesausflug zu machen. Optional kann diese Tour mit der Überschreitung vom Obertal ins Preuneggtal (oder vice versa) kombiniert […]