Kellaspitze

Alpiner Aufstieg zum Gipfel. Foto: Norman und Lisa

Heute fahren wir mit Zug und Bus ins Große Walsertal hinein. Die Busverbindungen nach Marul sind überraschend gut mit dem Zug abgestimmt, sodass wir ohne lange Umsteigezeit bei der Kirche in Marul starten können. Schon beim Aussteigen genießen wir die unvergleichliche Ruhe des kleinen Bergdorfes, umgeben von den beeindruckenden Gipfeln des Lechquellgebirges.

Aufstieg Richtung Stafelfederalpe

Direkt bei der Kirche beginnt unsere Tour Richtung Stafelfederalpe. Zunächst führt der Weg durchs Dorf, dann über einen angenehmen Wiesenpfad bergauf, ehe wir in schattigen Wald eintauchen. Der Anstieg ist durchgehend steil, aber abwechslungsreich. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke zurück ins Tal und auf die umliegenden Berge.

Aufstieg Richtung Stafelfederalpe. Foto: Norman und Lisa
Aufstieg Richtung Stafelfederalpe. Foto: Norman und Lisa

Nach gut eineinhalb Stunden erreichen wir die Stafelfederalpe. Die urige Alpe liegt eingebettet inmitten grüner Hänge und lädt zu einer kurzen Rast ein. Während wir die Aussicht genießen, wird die Kellaspitze bereits sichtbar – unser heutiges Ziel.

Alpin zur Kellaspitze

Alpiner Aufstieg zum Gipfel. Foto: Norman und Lisa
Alpiner Aufstieg zum Gipfel. Foto: Norman und Lisa

Unterhalb des Gipfelaufbaus wird der Weg alpiner. Der Steig zieht sich durch Latschenfelder und felsige Passagen immer weiter hinauf. Einige Stellen sind mit Drahtseilen gesichert und verlangen Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Gerade dieser Abschnitt macht die Tour besonders spannend und abwechslungsreich.

Mit zunehmender Höhe öffnet sich ein großartiges Panorama. Schließlich erreichen wir den Gipfel der Kellaspitze auf 2.017 Metern. Der Blick reicht weit über das Große Walsertal, den Walgau und bis zu den Gipfeln des Rätikon. Während einer gemütlichen Gipfelpause genießen wir die Ruhe und die beeindruckende Bergkulisse.

Abstieg

Abstieg vom Gipfel. Foto: Norman und Lisa
Abstieg vom Gipfel. Foto: Norman und Lisa

Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route zurück nach Marul. Dort angekommen bleibt noch genügend Zeit für eine Einkehr im Gasthaus „Walserklause“, bevor wir die Heimreise mit Bus und Bahn antreten. Dank der guten Öffi-Verbindungen endet die Tour genauso angenehm, wie sie begonnen hat – ganz ohne Stress mit Parkplatzsuche oder Autofahrt.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   5:30 Std Wandern   1.000 HM   1.000 HM   10 km   GPX Track

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