Hohe Wand im Spätherbst – Eicherthütte und Geländ

Blick nach Westen auf den Schneeberg (einer meiner absoluten Lieblingsplätze). Foto: Linda Prähauser

Mitte November geht es für mich mal wieder zur Hohen Wand. Die Tour gehe ich nicht zum ersten Mal, aber einen Tourenbericht habe ich tatsächlich bis jetzt nicht verfasst. Mein Tag startet recht gemütlich und ich fahre mit dem CJX9 um 8:33 Uhr von Wien Floridsdorf nach Wr. Neustadt, wo ich den R98, aufgrund von 10 Minuten Verspätung des CJX9, gerade noch erwische. Um 10:10 Uhr komme ich (pünktlich) am Bahnhof Grünbach am Schneeberg an, wo meine Tour startet. Die Tour führt zuerst zur Eicherthütte hinauf und geht dann weiter über einen Abstieg und einen erneuten Aufstieg zum Geländ im Westen der Hohen Wand. Vom Geländ steige ich ab zum Bahnhof Grünbach am Schneeberg Schule, von wo es für mich um 13:47 Uhr (pünktlich) zurück nach Wien geht. Für die Tour brauche ich mit zwei kürzeren Snackpausen 3,5 Stunden.

Die Tour

Die Tour startet am Bahnhof Grünbach, wo ich zuerst die Gleise überquere und der „Neusiedlerstraße“ für etwa 200 Meter folge, bevor ich nach links in einen Forstweg einbiege (Wegbeschilderung zur Pension „Seiser Toni“). Ab hier geht es direkt bergauf entlang der Forststraße bis ich an eine asphaltierte Straße stoße (Amadesweg), welcher ich nach rechts folge. Ich bleibe auf dieser Straße und folge der blauen Wegmarkierung. Nach etwa einem Kilometer sehe ich einen Parkplatz und biege leicht links ab (Wegbeschilderung zur Eicherthütte und weiterhin blaue Markierung).

Direkt zum Start der Tour genieße ich den ersten Blick auf den Schneeberg. Foto: Linda Prähauser
Direkt zum Start der Tour genieße ich den ersten Blick auf den Schneeberg. Foto: Linda Prähauser
Über die Straße geht es für kurze Zeit bergauf. Foto: Linda Prähauser
Über die Straße geht es für kurze Zeit bergauf. Foto: Linda Prähauser
Das erste Ziel vor Augen. Foto: Linda Prähauser
Das erste Ziel vor Augen. Foto: Linda Prähauser
Kurze Sonnenpause während dem Aufstieg zur Eicherthütte. Foto: Linda Prähauser
Kurze Sonnenpause während dem Aufstieg zur Eicherthütte. Foto: Linda Prähauser

Über den Grafenbergweg geht es weiter eher steil bergauf und nach bereits einer Stunde sehe ich die Eicherthütte vor mir. Nachdem der Aufstieg viel schneller war als geplant, habe ich mir oben eine längere Pause in der Sonne gegönnt, denn der Ausblick auf den Schneeberg über die „Große Kanzel“ ist einfach zu schön.

Aussicht am Grafenberg. Foto: Linda Prähauser
Aussicht am Grafenberg. Foto: Linda Prähauser
Mein erstes Ziel – die Eicherthütte. Foto: Linda Prähauser
Mein erstes Ziel – die Eicherthütte. Foto: Linda Prähauser
Blick nach Osten über einen Bahn-zum-Berg Sticker. Foto: Linda Prähauser
Blick nach Osten über einen Bahn-zum-Berg Sticker. Foto: Linda Prähauser
Blick nach Westen auf den Schneeberg (einer meiner absoluten Lieblingsplätze). Foto: Linda Prähauser
Blick nach Westen auf den Schneeberg (einer meiner absoluten Lieblingsplätze). Foto: Linda Prähauser

Nach der Pause geht es weiter Richtung Geländ, über das Plackles. Von der Hütte folgt zuerst noch ein kurzer Aufstieg bis zum Plackles über Forststraßen, bevor es dann erstmal bergab geht. Der Weg bleibt auf der Forststraße, geht durch den Wald und ist gut markiert/ausgeschildert (immer Richtung Rastkreuz und/oder Geländ). Vom Plackles erreiche ich nach etwa 2 Kilometern das Rastkreuz von wo es weiter zum Geländ geht. Hinter einem Haus vorbei komme ich bald an eine Lichtung und biege nach der Lichtung leicht links nach oben weg in den Wald und es folgt der letzte steilere Aufstieg.

Über die Forststraße geht es durch den Wald Richtung Geländ. Foto: Linda Prähauser
Über die Forststraße geht es durch den Wald Richtung Geländ. Foto: Linda Prähauser
Geländ vor mir und die eisige Wiese unter mir. Foto: Linda Prähauser
Geländ vor mir und die eisige Wiese unter mir. Foto: Linda Prähauser

Schon bald sehe ich die Geländehütte vor mir und weiß, dass ich mein nächstes Ziel erreicht habe. Auch hier nehme ich mir nochmal Zeit für eine Pause, welche aufgrund des kalten Novemberwinds allerdings kürzer ist.

Die Geländehütte im Novembersonnenschein. Foto: Linda Prähauser
Die Geländehütte im Novembersonnenschein. Foto: Linda Prähauser
Pausenplatz mit Blick auf Schneeberg, Gipfelkreuz und Hütte. Foto: Linda Prähauser
Pausenplatz mit Blick auf Schneeberg, Gipfelkreuz und Hütte. Foto: Linda Prähauser

Weiter geht es an der Geländehütte vorbei, bergab entlang der blauen Markierung über den Judith-Kremer-Steig. Ähnlich wie der Aufstieg gibt es auch hier teils steilere Abschnitte. Der Steig mündet nach etwa einem Kilometer in eine Forststraße. Dieser folge ich nach links für etwa 500 Meter bis ich die Beschilderung zum Bahnhof Grünbach Schule sehe. Es geht nach rechts in den Waldweg und schließlich weiter über eine Straße in den Ort zurück. Rechts vom Fußballfeld geht es die Straße entlang zum Bahnhof, welchen ich nach etwa 3,5 Stunden insgesamter Wegzeit erreiche.

Abstieg über den Judith-Kremer-Steig. Foto: Linda Prähauser
Abstieg über den Judith-Kremer-Steig. Foto: Linda Prähauser
Tagesziel erreicht – der Bahnhof Grünbach am Schneeberg Schule. Foto: Linda Prähauser
Tagesziel erreicht – der Bahnhof Grünbach am Schneeberg Schule. Foto: Linda Prähauser

Fazit

Ich kann die Tour sehr empfehlen, da sie abwechslungsreich ist und es wunderschöne Ausblickspunkte und Rastplätze gibt. Ich gehe diese Tour nicht zum ersten Mal, aber ich gehe Sie am liebsten als Spätherbst- oder frühe Frühlingstour. Aufstieg und Abstieg sind teilweise steil, wodurch sich bei Eis manchmal rutschige stellen bilden. Der Weg von der Eicherthütte zum Geländ über die Forststraße ist sehr schattig und dadurch in kälteren Monaten besonders unangenehm kalt (lieber eine Schicht zu viel einpacken). Ich werde diese Tour bestimmt noch öfter gehen!

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   4:30 Std Wandern   725 HM   675 HM   10 km   GPX Track

Ein Kommentar

  1. Eine wunderschöne Variante zum Gländ, die man außer bei Schneelage das ganze Jahr über gehen kann. Danke für den schönen Bericht. Ich freu mich auf’s Nachgehen 🤗

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